Snippetchaser’s Parcours


human rights – Wolfram|Alpha
Mai 20, 2009, 7:11 vormittags
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human rights – Wolfram|Alpha.

Also eine neue, fantastisch intelligente Suchmaschine. Endlich. Und eine riesen Konkurrenz zu allem: zu Google, zu Wikipedia, überhaupt auch zu jedem Lexikon, das man sich in Regal stellen kann um Staub darauf zu konzentrieren. Oder nicht?

Alle Antworten, die ich bisher von dieser Intelligenz-Bestie bekommen habe, lauten entweder: Wolfram|Alpha isn’t sure what to do with your input. Oder aber: Aktie XY ist dann und dann gegründet, so und so verlief der Kurs, und das war’s dann auch.

Da stellt sich doch die Frage: Wer soll das benutzen? Damit kann man ja nicht mal die Fragen von “Wer wird Millionär” beantworten, denn da müßte man erst sieben mal verschiedene Versionen der Frage eingeben, bevor überhaupt ein Ergebnis zum Suchwort kommt. Während man bei Wikipedia sicher beim ersten Versuch zumindest einen Vorschlag bekommt, wonach man suchen soll. Ganz zu schweigen von Google, das ja immer besser als der Suchende selber weiß, was man eigentlich sucht. Und dann 128 Mrd. Ergebnisse ausspuckt.

Praktisch natürlich: Wenn man Kinder im Grundschulalter hat, kann man Rechenformeln eingeben, zum Beispiel “4 x 4″, und siehe da, das Ergebnis ist sogar in WORTEN ausgeschrieben!

Was kann diese Anwendung eigentlich, was mein Telefon nicht kann?

Aber:

Konfuzius sagt: An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

“HALLELUJA!”



Hello You And Me!
Mai 19, 2009, 1:18 nachmittags
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So, nun also auch im anonymen Internet. Da bin ich ja mal gespannt, wie es mir gefällt hier, und selbstverständlich (denn was die anderen sagen ist ja was im Internet so schön ist), ob es auch noch jemand anderem gefällt.

Die Idee entstand mir, als ich auf Arte einen Beitrag über fiktive Blogger gesehen habe. Natürlich lief das ausschließlich über Video-Blogging, weil ja visuelles Medium Fernsehen, aber es war tatsächlich sehr spannend und schön, diese einzelnen Beiträge der Blogger  zu einem Film geschnitten zu sehen, der irgendwie sogar eine Handlung verfolgte.

Jetzt möchte ich auch das Internet verunreinigen, mit Dingen die die Welt nicht braucht, von denen man aber so unendlich viel im Netz findet.  Das ist nicht negativ gemeint, ich liebe es, kurz was bei Youtube zu suchen, und mich dann eine Stunde später mit Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen aufgrund der Beliebigkeit und absoluten Informationslosigkeit vom Laptop loszueisen. Videos über die besten Burnouts, Marcel Reich Ranickis Kulturvakuum-im-TV-Rede und selbstgebaute Colaflaschen-Bomben , 1-Millionen-Gewinner bei Günni Jauch (Pocher? Pocher!??? Arrgh!) und den Walkürenritt mit Hände-Furzen nachgespielt anzusehen. Aber warum schaue ich das eigentlich an? Eine Stunde Lebenszeit. Und vor allem: Gehen mir dabei Gehirnzellen verloren? Fragen über Fragen, und keine wurde bisher von Youtube beantwortet.

Naja, das Leben ist kein Ponyhof, und das Internet ist kein Bildungstempel, geschweige denn eine Selbsthilfe-Platform (Oder doch? Nein!). Genau deswegen bin ich ja hier, hier gibt es keine Zensur.

Also dann los, mal sehen was die nächste virtuelle Zeit so bringt.

“HALLELUJA!




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